Mittwoch, 24. Oktober 2012

JAAAAAAAAAAAA - Skydiving!!!!






JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA,
Ich habe mich getraut!! Ich bin tatsächlich aus einem Flugzeug gesprungen. Nein, das Flugzeug war NICHT am Boden, sondern in etwa 4,5km Höhe!!!
Es war total aufregend! Den Morgen vor dem Sprung habe ich dann auch meistens auf der Toilette verbracht...Als ich dort ankam, musste ich auf etwa zehn Blättern unterschreiben, dass ich sterben könnte und dass ich diesen Sprung nicht machen muss - es sei mein freier Wille zu springen.
Unglaublich viele Menschen waren da, um zu springen und das gab dann doch ein wenig Sicherheit.
Als ich dann zum Flugzeug ging, fragte ich meinen "Buddy", wie lange er denn schon springen würden. Er antwortete, dass er das erst seit ein paar  Wochen machen würde und jetzt würde er ein wenig nervös werden...SUPER! Für den Witz war ich in dem Moment so gar nicht zu haben!! Im Flugzeug saß ich auf der Bank ganz vorne - somit war ich auch die erste, die springen musste - zum Glück! Als wir die Höhe erreicht hatten, ging alles sehr schnell: Tür auf und raus ging es...
Diesen Moment werde ich in meinem Leben NIE wieder vergessen!!
Ich hatte das Gefühl, als würde ich mich auf die Luft legen. Der Versuch zu schreien misslang gänzlich - kein Ton kam heraus!! Ich hatte auch nicht das Gefühl, zu fallen, da das Meer einfach nicht näher kam! Ich entschied mich, wenn das meine letzte Augenblicke sein sollte, dann will ich sie genießen. So schaute ich mich dann um und genoss den fantastischen Ausblick auf den Northshore, diese wunderschöne Küste.
Abrupt wurden wir dann von dem Fallschirm abgefangen und dann kamen die beiden schlimmsten Momente für mich: Erst schnallte mein Buddy mich ein wenig lockerer und ich hatte, das Gefühl, ich falle nun alleine weiter. Dann fing er an, mit dem Schirm Kurven zu fliegen- und da ist mir so richtig schlecht geworden. Vorher nicht, aber jetzt! Nach der Landung, die ich mit zitternden Beinen irgendwie mitmachte, nach dem Glücksgefühl, noch am Leben zu sein, rannte ich dann doch noch einmal gaaaanz schnell zur Toilette....
Aber scheee war's doch! Und EINMAL reicht in meinem Leben!!!


Dieses Flugzeug brachte mich hinauf!
 

Hier wurden die Fallschirme gepackt.
 

 
 

 
 

Solche Kurven sind wir geflogen!


 
 

 
 

Mein Buddy - den Namen habe ich leider vergessen....
 
 

Nach dem Sprung musste ich mich erst einmal entspannen und fand in der Nähe diesen menschenleeren und wunderschönen Strand!
 

Auf einmal sah ich diese komischen Steine, ....
 

...die sich als Schildkröten entpuppten!
 

 
 
Wünsch euch einen schönen Tag :-) :-)


Oahu - Northshore

Am Montag ging es dann weiter. Ich habe ich mir ein Auto für fünf Tage gemietet und wollte zum „Northschore“ gefahren, das im Norden der Insel liegt. Als ich jedoch das Hostel verlassen wollte, bat man mich, mich wieder in mein Zimmer zu begeben, da eine Straße weiter, eine Schießerei stattfände. Wenn ich irgendetwas Verdächtiges oder jemand Verdächtigen sehen sollte, sollte ich sofort Bescheid sagen. Wenn ich weitere Schüsse hören sollte, sollte ich mich in das innenliegende Badezimmer begeben. DAS WAR GANZ SCHÖN AUFREGEND!! Irgendwann sahen wir zwei Kamerateams vom Fernsehen und nach einer halben Stunde konnte ich das Hostel verlassen. Ja, wird denn gerade die 1000. Folge von „Magnum“ gedreht?
Auf meinem Weg zum Northshore schaute ich mir die Ostküste an und hier fing das eigentliche Hawaii an – weniger touristisch, aber mit wunderschönen Ausblicken auf die Felsküste. Im Northshore wohnte ich in dem einzigen Hostel, das so heruntergekommen war, dass ich wirklich mir sagen musste: „Augen zu und durch“! Allerdings ist die Lage so einmalig, dass ich über vieles hinwegsehen konnte. Es ist das ungepflegteste Hostel, indem ich in der ganzen Zeit übernachtet habe. Trotzdem habe ich dort vier Nächte ausgeharrt, weil die Küste und die Wellen sooooo atemberaubend schön sind. Habe ich schon erwähnt, wie toll ich Wellen finde?!!!

Auf dem Weg zum Northshore - Haleiwa.
 

 
 

 
 

Wie kann man in dieser Brandung fischen?
 

Northshore - an diesem Strand bin ich täglich vorbei gefahren und habe mich, wenn die Sonne zu stark war, in den Schatten gelegt...
 

Hier sieht man schon die beeindruckenden Wellen aus der Ferne.
 

 
 

Man sieht den Surfer in der Welle kaum...
 

...hier sind es vier..
 

Die Surfer haben viel Publikum - hier geht niemand schwimmen, alle sehen nur den spektakulären Wellen und den Surfern zu. Kein Strand ist so voll wie hier!


Die Rettungshubschrauber sind ständig in der Nähe.
 

So sieht die andere Seite aus und ich beschloss, mich dort ein wenig an den leeren Strand zu legen...
 
 
...machte mein "Lager" bereit...
 
 
 
..die Wasserlinie ist weit genug entfernt...
So dachte ich. ABER: Als ich ganz entspannt dor lag und las, wurde es auf einmal unglaublich leise und ich schaute auf. Eine Welle kam so schnell auf mich zu...Ich konnte gerade noch meinen Rucksack mit meiner Kamera und meinem Handy schnappen und weglaufen. Die Welle zog den Rest ins Wasser...Mein Handtuch, meine Kleidung, meine Kappe, meine Schuhe.. Zum Glück gab das Meer bis auf meine Kappe auch alles wieder her...
Aber beeindruckend war es!

 
 




 
 

 
 

 
 

 
 

Dieser Strand war ebenfalls gesperrt und hier musste man sich 30m von der Wasserlinie fernhalten, sonst wurde man zurückgepfiffen.
 

 
 

 
 

Awesome!!
 

 
 

 
 
 
 
 
 
Der Sunset beginnt...


 
 
 
 
 

 
 

:-) :-) :-)
 
 

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Oahu - Honululu

So, da bin ich wieder :-)
 
Für alle, die sich ein wenig Sorgen gemacht habe: ALLES IST GUT! Mir geht es bestens!! Ich bin gesund und wohlauf :-) und ich genieße die hawaiianische Sonne, die Strände und die Natur.
Hawaii hat mit seinen Inseln viele Gesichter und es ist sehr spannend, sie zu entdecken. Ich werde euch in diesem Blog über die vier Inseln Oahu, Maui (wo ich mich zur Zeit befinde), Big Island und Kaua'i berichten und ich hoffe, ich kann euch die Schönheit der Inseln näher bringen.
Bereits vor zwei Wochen bin ich in Honululu angekommen und habe mich dort in einem Hostel in Waikiki eingemiete. Auf meinem Weg zum Hostel traf ich Shoko aus Japan und im Hostel auf Brandi aus Sacramento. Wir drei unternahmen sehr viel zusammen, was mich von meiner neuen Situation, wieder alleine zu reisen, ablenkte. Shoko reist bereits seit 15 Monaten und trifft nun hier in Hawaii auf ihre Familie, weil ihre Schwester dort heiratet.
Waikiki ist ein sehr belebter Ort in Honululu und der Strand und das Wasser ist soooo überfüllt, dass man weder auf dem einen noch in dem anderen einen Platz findet. Doch obwohl es so voll ist, fühlt sich Leben dort entspannt an und schon morgens um sechs gehen die ersten Surfer mit ihren Boards üer die Straße und die letzten verlassen erst lange nach Sonneuntergang das Wasser. Die Sonnenuntergänge sind sehr beeindruckend und jederman trifft sich dort, um ihn zu sehen.
Viel Spaß mit den Bildern :-)
 
Waikiki Beach
 

 
 

Man findet kaum ein Plätzchen zum Sitzen oder Liegen...
 

"Mein" Hostel,...
 

vor dem eine Wachablösung stattfand.
 

In diesem Saal konnte man an einer Ukulelestunde teilnehmen.
 

Eine "dove" - eine Taubenart, nur viel hüscher mit dem blauen Kopf. Hier gibt es sehr viele mir unbekannte und schöne Vögel.
 

Die Surfer machen sich bereit für den Sunset...
 

...ebenso die Segelschiffe.
 

 
 

:-) :-) :-)
 

 


...isset net scheee...
 
 

Ein "banyan tree"...
 

..mit seinen "Stützwurzeln".


Er ist das Zuhause für viele Tauben...
 



 
 
 
Passend zum Sunset...
 

 
 

Plötzlich kam diese "Hightec - Seeelfe" dem Wasser...
 

 
 



Abends treten Hulagruppen am Strand auf, die wirklich Spaß an ihrer Musik und an ihren Tänzen haben. Sir wirken so entspannt...
 

Aus dieser Tanzgruppe hat mich besonders...
 

...diese Tänzerin beeindruckt :-)
 
 
Soe, muss ins Bett - bald geht es weiter!! Versprochen!